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Ausstellung im SubRaum des ZKM-Kubus “Die Bilder dienen nicht mehr dazu, die Welt zu verstehen, sondern die Bilder dienen dazu, Daten zu verstehen“, sagt Peter Weibel.
In seinem Projekt 100 Tage – 100 Imachinationen benutzt Tim Otto Roth solche Art Datenströme, um die Welt dahinter durch die Imagination wieder sichtbar zu machen. Jedes dieser Bilder entsteht aus der Überlagerung zweier aus senkrechten Verläufen bestehenden Mustern. Jeden Tag verändert sich das Bild um die Hälfte, indem eines der Verlaufsmuster – beruhend auf der Zahl Pi –wechselt. Durch seinen delokalisierenden Eingriff, indem er ein und dasselbe Bild gleichzeitig an mehreren Orten erscheint läßt, weist er auf eine neue Qualität webbasierter Bilder hin: deren potentielle Ortlosigkeit. Zeitgleich starten die Imachinationen am International Conference and Research Center for Computer Science Schloß Dagstuhl, einem Mekka für Informatiker weltweit. Der inzwischen mehrfach ausgezeichnete Medienkünstler setzt damit sein Projekt, das er 2002 in Kassel begonnen hatte und im letzten Jahr u.a. mit einer arktischen Forschungsstation des Alfred-Wegener-Instituts auf Spitzbergen am nördlichsten zivilen Knotenpunkt im World Wide Web präsentierte, auf eindrucksvolle Weise fort. Auf einer 3 Meter hohen und zwölf Meter breiten Projektion ist diese netzbasierte Bildserie seit dem 26. November 2004 bis zum 6. März 2005 auf dem Vorplatz von ZKM und Städtischer Galerie zu sehen. Zusätzlich können über die Webadresse www.imachination.net/next100 und mittels Webcam die Imachinationen an den anderen Orten live beobachtet werden.
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